Familie mit einem Baby erholt sich draußen bei einem Picknick
3 Gesellschaft und Soziales

Weil Berlin unser Zuhause ist

Eine Frage
der Haltung

Vivantes sieht sich als Bürger Berlins – und deshalb leisten wir einen Beitrag für eine gesunde und vielfältige Stadtgesellschaft. Wir fördern den Kinder- und Jugendsport, engagieren uns in der Raucherprävention und setzen uns für Diversity und Inklusion ein. Und wir positionieren uns klar gegen Diskriminierung.

Vivantes lebt Vielfalt: Vorsitz und Mitglieder des Diversity-Rates stellen sich vor.

Vielfalt sichtbar machen

2021 ist der Startschuss für unseren konzernweiten ehrenamtlichen Vivantes Diversity-Rat gefallen. Ein klares Zeichen nach innen und nach außen: Vivantes ist so vielfältig wie Berlin. In unserem neu gegründeten Diversity-Rat sollen alle unsere Krankenhäuser und Tochterunternehmen repräsentiert sein – und zwar durch eine*n Mitarbeiter*in und eine Stellvertretung. Unser gemeinsames Ziel ist es, Vielfalt sichtbarer zu machen, Diskriminierung zu bekämpfen und Offenheit zu fördern. Das Diversity-Engagement auszubauen, ist Teil der Vivantes Unternehmensstrategie.

Portrait Dorothea Schmidt, Personalgeschäftsführerin bei Vivantes

„Diversity und Inclusion sind mehr als ein Nice-to-Have. Sie sind ein wesentlicher Baustein einer wertschätzenden Unternehmenskultur.“

Dorothea Schmidt 
Personalgeschäftsführerin

Nikotinfrei
durchs Leben

Der Konsum von Zigaretten verursacht zahlreiche schwere Erkrankungen, jedes Jahr sterben mehr als 100.000 Menschen in Deutschland daran. Mit unserem Institut für Tabakentwöhnung und Raucherprävention unterstützen wir Raucher*innen auf ihrem Weg in ein Leben ohne Nikotin. Die therapeutische Leiterin Dr. Karin Vitzthum beantwortet drei Fragen zum Institut.

Was möchten Sie mit dem Vivantes Institut für Tabakentwöhnung und Raucherprävention erreichen?

Mein Ziel ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in der Hauptstadtregion zu leisten. Menschen dabei zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören und damit schwere – teils tödlich verlaufende – Erkrankungen zu verhindern, treibt mich persönlich an. Unser Institut hat eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Denn die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, ist für Raucher*innen 20- bis 30-mal höher als für Nichtraucher*innen.

Welchen Therapieansatz hat Ihr Institut?

Der erste Schritt ist eine umfassende Abhängigkeitsdiagnostik. Im zweiten Schritt startet der Entwöhnungskurs in kleinen Gruppen. In diesem Rahmen gelingt es Raucher*innen leichter, den Nikotinentzug durchzustehen und neue Verhaltensstrategien umzusetzen. Mit medizinischen und psychologischen Hilfestellungen gelingt es auch langjährigen Raucher*innen, aus der Sucht auszusteigen und ihre Freiheit und Unabhängigkeit zurückzugewinnen.

Wie machen Sie auf das Thema Raucherprävention aufmerksam?

Es ist mir ein wichtiges Anliegen, so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Über das Jahr hinweg veranstalten wir zum Beispiel Aktionstage unter dem Motto „Vitamin statt Nikotin“. Wir verbreiten die „Vivantes Rauchfreifibel“, kooperieren mit Institutionen wie der Berliner Krebsgesellschaft und beteiligen uns an Forschungsprojekten. Und wir haben die „Strategie für ein tabakfreies Deutschland 2040“ mit unterzeichnet. In Zeiten eines gestiegenen ökologischen und sozialen Bewusstseins mache ich außerdem immer wieder darauf aufmerksam, dass der Tabakanbau in der Regel große ökologische Schäden verursacht und die Ernte und Verarbeitung unter teils menschenunwürdigen Bedingungen erfolgt.

Dr. Karin Vitzthum Psychologin und Verhaltenstherapeutin

„Mein Ziel ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in der Hauptstadtregion zu leisten.“

Dr. Karin Vitzthum
Psychologin und Verhaltenstherapeutin

Unser Engagement

Ob Stadtnatur, Hospiz oder Sportförderung: Vivantes übernimmt in vielen Bereichen Verantwortung für Berlin.

Nahaufnahmen Wildbiene schwebt zwischen den Blüten

Insektenhotels für Wildbienen

Wildbienen leisten einen wichtigen Beitrag, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Wir stellen deshalb an fünf Klinikstandorten Nisthilfen – sogenannte „Insektenhotels“ – auf, die den Tieren einen sicheren Unterschlupf bieten. Und planen bereits, unser Stadtnaturprojekt auszubauen.
Nahaufnahme ein Küke in den Händen

Nistkästen für Turmfalken

Turmfalken lieben den alten Wasserturm unseres Klinikums Neukölln. Fast jedes Jahr ziehen sie in zwei Nistkästen in luftiger Höhe von 40 Metern ihren Nachwuchs groß. Seit 2016 sind 38 Küken vor unseren Webcams geschlüpft. Bei diesem Stadtnaturprojekt kooperieren wir mit der Stiftung Naturschutz Berlin.
Gruppenbild Kindermannschaften

Sportförderung für junge Berliner*innen

Vivantes unterstützt die Gesundheitsprävention von Berliner Kindern und Jugendlichen. So betreuen wir zum Beispiel den Nachwuchs von Hertha BSC. Zu unseren Kooperationspartnern gehören auch die Füchse Berlin, die BR Volleys und Alba Berlin.
Ein Mann führt ein Gespräch mit einer älteren Frau

Fürsorge am Lebensende

Seit 2012 führen wir ein gemeinnütziges Hospiz in Tempelhof, in dem wir schwerstkranke und sterbende Menschen betreuen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, Schmerzen zu behandeln und Symptome zu lindern. Und bei psychologischen, sozialen und seelsorgerischen Problemen zu helfen.

Einstieg ins Berufsleben

Wir sind Kooperationspartner des Projektes EVEREST von SOS Kinderdorf. Es hilft jungen Menschen mit Fluchtgeschichte dabei, sich beruflich zu qualifizieren. Wie Munaf Almbarak aus Syrien, der mittlerweile als Pflegekraft bei Vivantes arbeitet und im Film zu sehen ist.
Mockup eines Instagram-Posts, der Johannes Danckert vor dem Berliner Fernsehturm und einer LGBTQ+ Flagge zeigt
Soll Münchens Fußballstadion als Zeichen gegen Homophobie in Regenbogenfarben erstrahlen? Auch Vivantes Chef Dr. Johannes Danckert bekannte im Juni 2021 Farbe.

40 Jahre HIV – Film über das Vivantes HIV-Zentrum

1981 wurde erstmals das HI-Virus entdeckt. Schon kurze Zeit später nahm unser HIV-Zentrum am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum den Betrieb auf. Es ist bis heute wegweisend in der Behandlung von Patient*innen mit HIV und Aids. Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2021 haben wir einen Film veröffentlicht. Hier kommen Zeitzeug*innen aus den 1980er-Jahren zu Wort: Betroffene und behandelndes Personal schildern ihre Sicht auf die damalige Situation.

„Wir sind bunt wie Berlin und stehen für Diversity, Toleranz und Chancengleichheit.“

Dr. Johannes Danckert
Vorsitzender der Vivantes Geschäftsführung (komm.)